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Weihnachten 2017 in Döckingen und Heiedenheim

 

Die Hahnenkammschule feiert Weihnachten in Döckingen und Heidenheim

 

In der letzten Woche vor Weihnachten gingen die beiden Weihnachtsfeiern der Hahnenkammschule sprichwörtlich über die Bühne. Zweimal volles Haus und ein großes Aufgebot. So konnte Rektor Wolfgang Frank neben den Eltern und Großeltern der kleinen Akteure auch Vertreter der drei Gemeinden begrüßen, die den Schulverband Hahnenkamm bilden: Heinz Meyer, den Schulverbandsvorsitzenden, für die Gemeinde Polsingen, Susanne Feller, die Hausherrin und Bürgermeisterin von Heidenheim und Gerd Bachmann als Vertreter von Westheim.

Eingeladen hatten die Grundschulklassen aus den beiden Schulen in Döckingen und Heidenheim mit ihren Lehrkräften. Die Wochen vor Weihnachten war natürlich fleißig geübt worden. Viele Blockflöten und Xylophone waren im Einsatz – in der Klasse 3b unter Annika Anschütz auch mal zwei Musiker hintereinander, die schnell und präzise den Schlägel wechselten.

Den Höhepunkt bildeten diesmal drei Theaterstücke. Inge Siegl hatte mit der Theater-AG der zweiten Klasse das Stück „Schneegestöber“ eingeübt, das lustig und eindrucksvoll zeigte, welche Probleme eigentlich Schneeflocken haben, vor allem wenn die Navi-Flocke versagt: Etwa auf einer schwitzenden Glatze landen oder im Matsch auf dem Weihnachtsmarkt zertreten werden? Eine Horrorvorstellung für die Flockenkinder.

Auch beim Stück der Theater-AG aus der dritten Klasse in Heidenheim war nicht alles in Ordnung im Himmel. „Der zerstreute Weihnachtsmann“ hieß es, weil der schon in die Jahre gekommene Himmelsbote aus Schusseligkeit einfach nicht nach Europa – geschweige denn nach Heidenheim fand. Von dieser unfreiwilligen Weltreise hatte das Publikum allerdings doch etwas. Die Geschenkübergabe in den Landessprachen war der Hit. Da hatte Birgit Stengel den Drittklässern nicht nur das Singen oder Tanzen sondern auch noch Spanisch, Englisch und Russisch beibringen müssen.

Auch in Döckingen ging es im Singspiel „Der Weihnachtsstern“ um die ganze Welt und sehr lustig zu. Oswald Siegl hatte sich mit seinen Viertklässern ein gelungenes Repertoire an internationalen Weihnachtshits angeeignet, bei dem auch das Publikum Lust zum Mitsingen bekam. Ein Schlitten kam genauso zum Einsatz wie auch die Sonnenbrille für den Weihnachtsmann in Australien – inklusive eines ziemlich leicht bekleideten Knechts Rupprecht.

Dass man auch mit wenig Mitteln überzeugen kann, zeigte Stephanie Weimer mit ihrer dritten Klasse. Das Lied „Ein heller Stern hat in der Nacht“ wurde dabei von jeweils drei Kindern intoniert. Alle Kinder trauten sich, traten nach vorn und sangen überraschend rein. Eine ganze Klasse so einzusetzen war schön anzusehen und anzuhören.

Die gelungene Vorführung wurde in beiden Gemeinden vom Elternbeirat tatkräftig unterstützt, der schon die Verpflegung für Alt und Jung bereithielt. Die Döckinger ließen es sich wie immer nicht nehmen, ein abwechslungsreiches, leckeres Buffet anzubieten, zu dem jede Familie etwas beigesteuert hatte.